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© 2026 Moritz Kohm

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Alles neu macht der … Juli

Der neue Auftritt „KOMA-Script und Freunde“ ist unter komascript.de erreichbar. Statische Seiten statt CMS, mit Suche, Zweisprachigkeit und Spiegelung auf SourceForge.

7. Juli 2026Markus Kohm

Es ist geschafft! Seit heute ist der neue Auftritt „KOMA-Script und Freunde“ unter komascript.de zu finden. Alle noch Seiten aus dem alten „KOMA-Script Documentation Project“ wurden entweder für die HowTo-Seiten im Wiki aufbereitet, zu neuen Freunden oder für den Blog aufbereitet, ins Archiv verschoben oder als nicht aufbewahrungswürdig gelöscht. Um das deutlich zu machen: Die alten Seiten sind jetzt wirklich und wahrhaftig weg.

Das neue „KOMA-Script und Freunde“ oder „KOMA-Script and Friends“ nutzt kein dynamisches CMS mehr, bei dem die Seiten aus einer SQL-Datenbank kommen und via PHP aufbereitet werden. Stattdessen wird alles mit Hugo als statische Seiten generiert. Dennoch ist – zumindest auf komascript.de – eine Suche weiterhin möglich. Dafür wird Fuse.js verwendet. Der Suchindex wird ebenfalls statisch bei der Generierung der Seiten erzeugt.

Ein Vorteil der statischen Seiten für den Anwender ist, dass die Seiten in der Regel schnell ausgeliefert werden. Ein Vorteil für mich ist, dass mit Wegfall der CMS-Schicht, auch mögliche Einfallstore für Hacker wegfallen. So wurde das „KOMA-Script Documentation Project“ beispielsweise seit Wochen mit einer Wörterbuch- oder Brute-Force-Attacke gegen den Admin-Account angegangen. Dergleichen ist nun komplett zwecklos. Darüber hinaus gibt es keine Abhängigkeit mehr von bestimmten PHP-Versionen mehr.

Ein gemeinsamer Vorteil ist, dass die Seiten sehr einfach auf einen anderen Server übertragen werden können. Damit wurde es beispielsweise möglich, sie auf SourceForge zu spiegeln. Allerdings funktioniert dort aufgrund einer Limitierung des Web-Servers die Suche nicht. Das ist bekannt und ein Feature-Request wurde gestellt. Wer also auch dort gerne die Suchmöglichkeit hätte, sollte diesen Request unterstützen. SourceForge bietet ebenfalls keine Möglichkeit, eigene Fehlerseiten zu definieren. Für unbekannte Seiten bekommt man dort also die Standard-Fehlerseite von SourceForge.

Ein kleiner Nachteil für mich ist, dass es nun keine Statistik mehr zu aufgerufenen Seiten gibt. Ich weiß also nicht, was die Leute interessiert und was eher nicht. Das kann ich aber in Anbetracht des deutlich geringeren Aufwands, den ich für die Wartung treiben muss, sehr gut verkraften.

Da in der Übergangsphase von „KOMA-Script Documentation Project“ nach „KOMA-Script und Freunde“ die neuen Seiten auf komascript.de über das Unterverzeichnis about/ verfügbar waren. Habe ich für eine gewisse Zeit eine entsprechende Umleitung eingerichtet.

Ein großer Fortschritt vom alten „KOMA-Script Documentation Project“ zum neuen „KOMA-Script und Freunde“ ist, dass die Seiten auf Deutsch und auf Englisch verfügbar sind. Zur Sprachumschaltung muss man nur im linken Menü die aktuell angezeigte Sprache aufklappen und dann die andere Sprache auswählen. Aber gerade im Archiv und im Blog sind nicht alle Seiten in beiden Sprachen verfügbar.

Ich bin vorerst zufrieden und hoffe, dass die Anwender ebenfalls damit zurecht kommen.

Bis demnächst
Markus